Partnerstädte

Für die Verantwortlichen unserer Gemeinde ist die kommunale Partnerschaft und die oft daraus erwachsende Freundschaft ein hohes, sorgfältiges Gut. St. Blasien, die kleine Stadt im oberen Albtal hat zu drei Gemeinden gewachsene und vertiefte Beziehungen, die wohl mehr sind als "nur" politische Partnerschaften.

Wappen-Klingau_

Klingnau (Schweiz)

Die älteste Verbindung datiert in das Jahr 1250, als die Benediktinerabtei St. Blasien für ihre Besitzungen an Aare, Surb und Limmat eine Propstei im schweizerischen Klingnau errichtete. Diese historischen Bande haben durch alle Zeiten und Widrigkeiten hindurch gehalten. Nach beiden Weltkriegen kamen die St. Blasier in den Genuß reicher Lebensmittelspenden aus dem eine halbe Autostunde entfernten Klingnau. An allen herausragenden Ereignissen der Domstadt und Klingnaus nehmen Gemeinde- und Vereinsvertreter und Abordnungen der Bürgerschaft mit freundlicher Selbstverständlichkeit wechselseitig teil.
Weitere Infos unter www.klingnau.ch

saint_blaise

Saint-Blaise (Schweiz)

In den 1950er Jahren wurden erste Kontakte zum ebenfalls schweizerischen Saint-Blaise im Kanton Neuchachtel (Neuenburg) geknüpft.

Nicht nur der gemeinsame Kirchen- und Stadtpatron, sondern auch der Wunsch, den von der politischen Vergangenheit belasteten Gemeinden eine neue Perspektive zu geben, führte 1961 zur offiziellen Begründung der Partnerschaft mit der französischsprachigen Gemeinde, herrlich und beeindruckend am Neuenburger See und zu Füßen üppiger Weinberge gelegen. Die Partnerschaft ist zu einer Freundschaft geworden, die auch stille und ereignislose Abschnitte überdauert hat.

Weitere Infos unter www.saint-blaise.ch

Wappen-St.-Paul

St. Paul (Kärnten/Österreich)

Mit der Marktgemeinde St. Paul in Kärnten/Österreich verbindet St. Blasien eine Partner- und Freundschaft des Geistes, des Gemüts und der Geschichte.

Die von Napoleon vertriebenen St. Blasier Benediktinermönche fanden 1809 eine neue Heimat im Stift St. Paul, harmonisch und gastfreundlich eingebettet in das Tal der Lavant. Nach rund 150 Jahren nur dürftigen Wissens voneinander und ganz weniger privater Besuche war der Domchor 1964 der Bahnbrecher für beginnende Kontakte. Zum Domjubiläum 1983 stellte das Stift St. Paul großzügig ehemalige St. Blasier Schätze für eine viel beachtete Ausstellung zur Verfügung. Bei vielen Anlässen und Besuchen sind seither Freundschafsbeziehungen geknüpft worden, wie sie herzlicher nicht sein könnten.

Weitere Infos unter www.sanktpaul.at